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Old 6th December 2011, 07:14 PM   #20
cannonmn
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The portion of that article I cannot make much sense of is this, which seems to have old German word-order and impossibly long sentences:

"Zu den berühmtesten Gliedern dieses Hauses gehörte der Eingangs genannte Kriegsmann. Derselbe, anfangs nicht für den Kriegsdienst bestimmt, studirte auf den Universitäten Pavia und Bologna die Jurisprudenz und erwarb sich den Grad eines Doctors beider Rechte. Bald jedoch mehr von dem damals sehr im Flor gewesenen ritterlichen Waffenhandwerk angezogen, wohnte er von 1512 ab den hauptsächlich auf Betreiben des Cardinals Schinner um das Herzogthum Mailand unternommenen Heerzügen des Kaisers Maximilian I. in Oberitalien (u. A. der Belagerung des von ihm eingenommenen Pavia) bei, und wurde von diesem zur Anerkennung für seine hervorragenden militärischen Verdienste zum Obristen ernannt, auch unter seine Hof- und Kriegsräthe aufgenommen. Bald darauf zog er, als König Ludwig XII. von Frankreich wiederholt Mailand gegen Maximilian Sforza, den Sohn Moro's in Anspruch nahm, wieder mit seinen tapfern Schweizern nach Italien und hatte wesentlichen Antheil an den ehrenvollen Waffenthaten gegen die französischen Heerführer Trivulzi und Latremouille, so an der ruhmvollen standhaften Vertheidigung Novaras, so daß der Kaiser, der ihn gemeinsam mit seinem Bruder Hans v. S. schon im J. 1501 gleich beim Beginn seiner kriegerischen Laufbahn zum Ritter geschlagen hatte, ihm hauptsächlich für sein unvergleichliches Verhalten in der Schlacht bei Vicenza am 18. Oct. 1511 gegen die Venetianer, in welcher er mit 36 Wunden bedeckt für todt auf dem Wahlplatz liegen blieb, durch seinen Feldherrn Raimund v. Cardona diese Ehre zum zweiten Male widerfahren ließ. Auch Maximilian's Nachfolger, Kaiser Karl V., nahm auf den Rath des Grafen Rudolph von Sulz Schellenberg's Dienste in Anspruch; und wiederholt führte|S. die tapfern eidgenössischen Schaaren nach Italien, zeichnete sich in den Schlachten an der Bicocca und von Pavia rühmlichst aus und trug zur Wiedereroberung Mailands von den Franzosen und Einsetzung Franz II. Sforza in das Herzogthum Mailand das Seinige redlich bei. Schließlich machte er noch die brillante Vertheidigung Wien's gegen Sultan Soliman d. Gr. mit. Nach einem thatenreichen Leben beschloß er, überall hochgeachtet und geehrt, seine Tage ruhig in seiner Heimath, woselbst er im Chore der Pfarrkirche begraben wurde. S. wurde von seinen Zeitgenossen als ein Mann von imposanter Persönlichkeit, von Intelligenz und Thatkraft, als ein biederer, witziger und jovialer Ritter gerühmt, der seinen, hauptsächlich aus Schweizern bestehenden, Landsknechten, welche für ihn durchs Feuer gegangen wären, gehörig zu imponiren verstand."

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